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In den letzten Wochen und Monaten haben die drei grossen schweizerischen Stromversorgungsunternehmen Alpiq, Axpo und BKW Stellenreduktionen und Entlassungen von Mitarbeitenden im erheblichen Umfang angekündigt. Bei der Alpiq wurde bereits das Konsultationsverfahren zur Massenentlassungen gemäss Art. 335f Abs. 1 OR mit den Arbeitnehmervertretern, die vom VPE umfassend in allen Fragen unterstützt werden, begonnen. Die von den Unternehmen ins Feld geführten Gründe sind teilweise ähnlich. Es werden vor allem ein verändertes Marktumfeld sowie der zunehmende Kostendruck ins Feld geführt. Dass sich auch das schweizerische Marktumfeld ändern wird im Rahmen der europäischen Strommarktliberalisierung, ist seit Jahren bekannt und nichts Neues. Die gesetzlich vorgegebene Übergabe der Höchstspannungsnetze an die swissgrid und weitere Netzregulierungen sind ebenfalls seit langem beschlossen. Mittelfristig sollen nun die sogenannten beeinflussbaren Kosten gesenkt werden. Was heisst das? Die Antwort von den Unternehmen ist einfach, nämlich Personalabbau! Die Politik muss sich nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie in diesem Zusammenhang fragen lassen, wo denn die viel beschworenen zusätzlichen Arbeitsplätze im Rahmen von Energiewende und Cleantech-Initiative sind. Das heisst doch im Klartext, dass die Arbeitnehmenden jetzt offensichtlich für die strategischen Fehler des Managements und der Politik in der Vergangenheit büssen sollen. Dies ist nicht akzeptabel! Der VPE fordert alle Möglichkeiten (z.B. Umschulungen, Frühpensionierungen etc.) zu prüfen, um Entlassungen zu vermeiden. Falls es doch zu unvermeidbaren Entlassungen kommen sollte, sind diese auf alle Fälle sozialverträglich durchzuführen. |