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Bern, 8. September 2006 Lohnrunde 2007 Dachverband der Personal- und Mitarbeitervertretungen der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft (VPE) schlägt eine Erhöhung der Lohnsumme um 2.0 bis 3.0 % vor. Der VPE, die grösste Arbeitnehmerorganisation der Elektrizitätswirtschaft, empfiehlt nach eingehender Prüfung aller Fakten und je nach Ertragskraft der einzelnen Unternehmen eine Erhöhung der Lohnsumme zwischen 2.0 und 3.0 %. Der VPE erwartet Transparenz und Fairness bei der Festsetzung und Verteilung der Lohnsumme. Die Verteilungsbreite und der Verteilschlüssel sollen auf das Unternehmen bezogen diskutiert werden. Das heisst, die definitive Aufteilung in eine generelle bzw. eine leistungsbezogene Lohnerhöhung soll mit der Mitarbeitervertretung diskutiert und ausgehandelt werden. Ziel muss es jedoch sein, möglichst allen Mitarbeitenden in der jetzigen guten Lage eine Reallohnerhöhung zu gewähren. Mit seiner Lohnforderung berücksichtigt der VPE die allgemeine Entwicklung in der Branche sowie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz: Die Teuerung wird gemäss Vorhersagen zwischen 1.4 und 1.6 % betragen – mit entsprechendem Kaufkraftverlust. Nach dem Rekordjahr 2005 im Stromabsatz mit einem Anstieg des Verbrauches um 2.1 % auf 57,3 Mrd. kWh sind die Prognosen für die Stromproduzenten und –verteiler auch für den Zeitraum 2006/2007 wiederum sehr gut durch die anziehende Konjunktur. Der VPE wird sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Arbeitnehmenden in der Elektrizitätswirtschaft angesichts der ausgezeichneten Lage der Branche sowie der guten Zukunftsaussichten eine gerechte und angemessene Lohnerhöhung bekommen. |