Nationaler Aktionstag des VPE am 12. April 2003

Allen ein herzliches Dankeschön für die Teilnahme und Unterstützung am nationalen VPE-Aktionstag gegen die beiden Atom-Ausstiegsinitiatven
Die VPE-Grosskundgebung begann mit hunderten von Teilnehmenden dezentral in allen Landesteilen, mit Kundgebungen in Bern, Zürich, Aarau, Luzern und Olten. Sie endete beim Kernkraftwerk Gösgen, wo die Kantonspolizei Solothurn die Anzahl der Teilnehmenden auf ca. 4000 schätzte. Optischer Höhepunkt der Veranstaltung war das von weitem sichtbare Gigaposter (64 x 44 Meter) am Kühlturm des Kernkraftwerks. Eindrücklich war aber auch das von den Teilnehmenden auf dem Kraftwerksareal gebildete grosse Wortbild "2xNein". Das riesige Interesse am Aktionstag zeugt von der hohen Einsatzbereitschaft der Angestellten der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft und der lokalen Bevölkerung.

Sicherheit, Klimaschutz und Arbeitsplätze

Das Engagement gegen die beiden Atom-Initiativen steht unter dem Motto "Sicherheit, Klimaschutz und Arbeitsplätze". Beide Atom-Initiativen gefährden die Grundpfeiler der bewährten, sicheren und günstigen Stromversorgung in der Schweiz.

In seiner Rede warnte Nationalrat Dr. Pierre Triponez vor den volkswirtschaftlichen Konsequenzen einer Annahme der Initiativen: "Mit dem Atomausstieg lösen wir keine Probleme, sondern schaffen nur neue. Der Ausstieg schadet der Wirtschaft. Arbeitsplätze, nicht nur in der Strombranche, sondern auch bei Gewerbe und Industrie, sind gefährdet."

Nationalrat Dr. Ruedi Steiner, Präsident des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, befürchtet eine Zunahme der Luftverschmutzung: "Der fehlende Strom muss durch fossile Energieträger wie Öl oder Kohle ersetzt werden. Dies führt zu einer markant höheren Belastung mit Treibhausgasen und widerspricht einem aktiven Klimaschutz."

Vital G. Stutz, Geschäftsführer Angestellte Schweiz VSAM, sicherte dem VPE und seine Mitgliedern die volle Solidarität und Unterstützung des VSAM gegen die beiden Austiegsinitiativen am 18. Mai zu.

Der VPE-Präsident Bernd Frieg betonte die zentrale Rolle der Angestellten in der Elektrizitätsbranche: "Bei einer Annahme der Initiativen droht vielen Angestellten der Verlust des Arbeitsplatzes. Dabei steht gerade das hochqualifizierte Personal mit seinem Engagement seit Jahrzehnten für den sicheren und reibungslosen Betrieb der schweizerischen Kernkraftwerke." In der Tat bedrohen die beiden Initiativen mehrere tausend Arbeitsplätze in Stromversorgungsunternehmen und vielen Zulieferbetrieben sowie in der Industrie- und im Dienstleistungssektor. Die Mitarbeitenden der Elektrizitätswirtschaft haben kein Verständnis dafür, dass ihre Arbeitsplätze per Verfassungsartikel abgeschafft werden sollen.


Vernichtung von Volksvermögen

Auf der lokalen Kundgebung in Aarau hatte Nationalrat Christian Speck in seiner Ansprache ebenfalls die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen einer Annahme der beiden Atomsausstieginitiativen am 18. Mai 2003 dargestellt. Die vorzeitige Ausserbetriebnahme der Kernkraftwerke würde die Vernichtung von Volksvermögen in Milliardenhöhe bedeuten. Es müsste mit volkswirtschaftlichen Mehrkosten in Höhe von ca. 40 bis 60 Milliarden Franken gerechnet werden. Der Ausstieg aus der Kernenergie gefährdet also nicht nur mehrere tausend Arbeitsplätze und belastet die Umwelt, er wäre auch noch sehr teuer.

Der neu gewählte Aargauer Landammann Dr. Peter Beyeler bezog im Namen der Aargauer Regierung spontan ebenfalls eindeutig gegen die beiden Atom-Ausstiegsinitiativen Stellung und betonte die Wichtigkeit der Elektrizitatsbranche für das Wohl des Kantons Aargau und der Schweiz.

Mit dem nationalen Aktionstag allein ist es jedoch nicht getan. Die klare Botschaft der Mitarbeitenden - 2x Nein zu den beiden Austiegsinitiativen am 18. Mai - muss auch bei den StimmbürgerInnen ankommen. Freunde, Bekannte und Unentschlossene gilt es von der Richtigkeit von 2x Nein zu überzeugen. Denn nur mit 2x Nein ist der Fortbestand unser bewährten, sicheren, günstigen und vom Ausland unabhängigen Stromversorgung garantiert!


Nationale Medienmitteilung (deutsch)
Nationale Medienmitteilung (französisch)

Medienmitteilung Aarau

Medienmitteilung Bern

Medienmitteilung Zürich

Begrüssung und Ansprache des VPE-Präsidenten B. Frieg an der zentralen Kundgebung in Däniken/Gösgen

Nationaler Aktionstag der Mitarbeitenden der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft am Samstag 12. April 2003

Auf seiner 7. Mitgliederversammlung am 7. März in Leibstadt hat sich der VPE eingehend mit den beiden Austiegsinitiativen "Strom ohne Atom" und Moratorium Plus" befasst und entschieden eindeutig gegen beide Initiativen Stellung zu beziehen. Aufgrund der Auswirkungen und Folgen bei einer Annahme einer der beiden Initiativen dürfen wir als direkt Betroffene nicht tatenlos zusehen.

Der VPE wird deshalb mit seinen Mitgliedsorganisationen und allen übrigen Mitgliedern am 12. April 2003 einen nationalen Aktionstag und eine zentrale Kundgebung beim Kernkraftwerk Gösgen durchführen.


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Weit über 3'000 Arbeitsplätze in den Kernkraftwerken und den Zulieferbetrieben sind direkt betroffen. Tausende weiterer Industriearbeitsplätze sind bei einer Annahme von einer der beiden Initiativen in Gefahr, denn die Strompreise werden massiv steigen.

Die Initiativen setzen mutwillig unseren seit langem bewährten sauberen und sicheren Strommix von 60 % Wasserkraft und 40 % Kernenergie aufs Spiel, zum Nachteil von Umwelt und Wirtschaft. Sie führen zu einer Auslandsabhängigkeit und verteuern den Strom in der Schweiz. Die volkswirtschaftlichen Mehrkosten bei einer Annahme würden jährlich 1.0 bis 1.5 Milliarden Franken betragen. Insgesamt müssten die Bürgerinnen und Bürger für die gigantische Summe von 40 - 60 Milliarden Franken letztendlich aufkommen. Dies kann nicht akzeptiert werden.

Informationen über die Ausstiegsinitiativen und die VPE-Position wurden in verschiedenen Artikeln in der VSAMrevue unter VPE-News veröffentlicht:


VPE ist gegen die Ausstiegsinitiativen «Strom ohne Atom» und «Moratorium Plus». - VPE-News, VSAMrevue, April 2003.
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HUWILER, B., KILCHMANN, W., KRÄHENBÜHL, R. & FLURY, R.: Mehr als 3000 Arbeitsplätze in Gefahr - VPE-News, VSAMrevue, März 2003.
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FRIEG, B.: Sollen 40 % der Schweizer Stromproduktion abgestellt werden? - VPE-News, VSAMrevue, Februar 2003.
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BIEDER, M., ETTLIN, F. & SANTAMARIA, G.: Strom ohne Atom - Was wären die Konsequenzen? - VPE-News, VSAMrevue, Dezember 2002 / Januar 2003.
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Weitere Hintergrundinformationen zu den Ausstiegsinitiativen

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Aktionstag am 12. April 2003

Der Aktionstag besteht aus dezentralen Kundgebungen und einer zentralen Kundgebung direkt beim Kernkraftwerk Gösgen.



Alle sollen mitmachen:
  • Mitarbeitende der Elektrizitätsbranche,
  • pensionierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  • Familienangehörige,
  • Freunde
  • Bekannte.


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Beginn

Je nach Startpunkt zwischen 8:00 und 9:30 Uhr zu den lokalen Kundgebungen.


Anreise

Die Anfahrt zur lokalen Kundgebung und die anschliessende gemeinsame Fahrt nach Gösgen wird organisiert oder es erfolgt eine individuelle Anreise zur zentralen Veranstaltung nach Gösgen. Direkt vor Ort gibt es keine Parkplätze. Für die Anfahrt und Abfahrt mit der SBB werden über die Mitgliedsorganisationen Tickets ausgegeben. VPE-Mitglieder können sich auch bei info@vpe.ch melden und die benötigten Tickets direkt beziehen.



Obigen graphischen Anreisefahrplan zu den dezentralen Veranstaltungen und der zentralen Veranstaltung beim Kernkraftwerk Gösgen zum Herunterladen
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An- und Abreisefahrplan (SBB) des nationalen Aktionstages mit den Besammlungspunkten zum Herunterladen
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Dezentrale Kundgebungen

An folgenden Orten finden dezentrale Veranstaltungen statt:

  • Aarau: 10:20 bis 11:00 Uhr - Platz vor dem AEW-Hochhaus; Obere Vorstadt 40
  • Bern: 9:00 bis 9:30 Uhr - Bei der Heiliggeistkirche
  • Luzern: 9:00 bis 9:30 Uhr - Bahnhofplatz
  • Olten: 10:00 bis 10:30 Uhr - Bei der Stadtkirche
  • Zürich: 9:30 bis 10:00 Uhr - Werdmühleplatz/Uraniastrasse

Zentrale Kundgebung in Gösgen

Beginn der zentralen Kundgebung in Däniken (SO) direkt beim Kernkraftwerk ist um ca. 11:30 Uhr (der Anmarschweg vom SBB-Bahnhof Däniken ist ausgeschildert).

Folgende Programmpunkte sind vorgesehen:

  • Ansprachen,
  • "Mega-Event" der Mitarbeitenden der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft,
  • Musikalische Unterhaltung,
  • Ausreichende Verpflegungsmöglichkeit
  • und vieles, vieles mehr.

Weitere Angaben und Infos zum Programm erfolgen über die Mitgliedsorganisationen bzw. ber die VPE-Webseite.

Offizielles Ende der Veranstaltung ist um ca. 14:00 Uhr.


Botschaften

Der Ausstieg aus der Atomenergie

  • ist schädlich für die Schweiz und die Umwelt.
  • vernichtet einen grossen Teil unserer und tausende weiterer Arbeitsplätze.
  • ist teuer und unvernünftig.

Wir als Mitarbeitende der Elektrizitätswirtschaft stehen ein für:

  • Sicherheit - Sicherheit in der Stromversorgung unseres Landes aber auch für die Sicherheit unser Kernkraftwerke.
  • Klimaschutz - Mit dem dem Atomausstieg würde unsere Luftverschmutzung ansteigen, da der fehlende Strom nur durch fossile Energieträger (Gas, Öl oder Kohle) ersetzt werden könnte. Die Belastung mit Treibhausgasen (CO2) würde markant ansteigen.
  • Arbeitsplätze - Weit über 3'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind direkt bei einer Annnahme der Austiegsinitiativen betroffen und würden ihren Arbeitsplatz verlieren. Tausende weiterer Industriearbeitsplätze in der Schweiz sind zusätzlich in Gefahr.

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Zielsetzung

Unser Ziel ist es

  • ein Medienereignis zu schaffen.
  • ein starkes Votum zu "2x NEIN" zum Atomausstieg abzugeben.
  • dass die Mitarbeitenden der Elektrizitätswirtschaft bzw. die Mitglieder des VPE Zeugnis ablegen und persönlich für "2x NEIN" einstehen.

Aufforderung

Kommt alle zum Nationalen Aktionstag der Mitarbeitenden der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft gegen die beiden Austiegsinitiativen "Strom ohne Atom" bzw. "Moratorium Plus"



Rechtfertigung und Legitimaton für nicht aktuelle und nicht ausgewogene Fernsehberichterstattung in der Schweiz
Ein Lehr-/Leerstück in 21. Akten unter Beteiligung von Schweizer Fernsehen SF-DRS, der Ombudsstelle DRS, der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) und dem VPE

1. Akt:
Am 12. April 2003 führt der VPE einen Nationalen Aktionstag gegen die beiden Atomausstiegsinitiative mit einer Schlusskundgebung von ca. 4'000 Menschen beim Kernkraftwerk Gösgen durch.

2. Akt:
Verschiedene Radiostationen (national und lokal) und die schreibende Presse berichten in Wort und Bild über den Grossanlass.

3. Akt:
Das Schweizer Fernsehen SF-DRS ist auch eingeladen, lehnt aber eine Berichterstattung ab und zieht es vor, lieber vom Parteitag der Grünen (Olten) zu berichten, der zur selben Zeit in ca. 5 km Entfernung stattfindet.

4. Akt:

Der VPE kritisiert in einem Schreiben an SF-DRS (21. April 2003 / Herren Schellenberg und Haldimann) die Nicht-Berichterstattung über den Nationalen Aktionstag und erwartet eine Stellungnahme.

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5. Akt:

Antwortschreiben (25. April 2003) vom Chefredaktor SF-DRS Ueli Haldimann - Er beruft sich auf angeblich bestehende strenge Leitlinien bei SF-DRS, die eine Berichterstattung verbieten. Sein Kommentar über Aktionen behinderter Menschen ist absolut lesenswert und zeugt von gewissen Zynismus.

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6. Akt:

Aufgrund der erhaltenen Kopie des Schreibens an SF-DRS eröffnet die Ombudsstelle DRS (Herr Dr. Otto Schoch; 28. April 2003) ein offizielles Verfahren gegen SF-DRS.

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7. Akt:
Der Schweizerische Gewerbeverband (NR Dr. Pierre Triponez) schreibt einen lesenswerten Kommentar (28. April 2003) an die Herren Schellenberg und Haldimann.
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8. Akt:
Am 30. April 2003 verfasst die Ombudsstelle ihren Schlussbericht. - Die Stellungnahme von SF-DRS an die Ombudsstelle war mehr oder weniger identisch mit allen früheren Stellungnahmen, die unabhängig vom jeweiligen Empfänger (Reihenbrief ?!) verschickt wurden. Dies ist zwar konsequent, zeugt aber von einer gewissen Arroganz und Überheblichkeit.
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9. Akt:
Antwortschreiben des VPE (6. Mai 2003) auf das Schreiben von SF-DRS vom 25. April 2003 mit der Bitte um eine ergänzende Stellungnahme und Zusendung der angeblich existierenden strengen Leitlinien von SF-DRS.
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10. Akt:
Da keine keine Reaktion von SF-DRS kommt, Nachfrage per E-Mail (19. Mai 2003) bei Herrn Haldimann - Haldimann verweigert in der Antwort das Gespräch und behauptet wider besseres Wissen, dass der VPE das Verfahren bereits an die UBI weitergezogen hätte. Nochmalige Nachfrage (20. Mai 2003) des VPE nach den Leitlinien - Funkstille!
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11. Akt:
Einreichen der VPE-Beschwerde (26. Mai 2003) bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (Bern).
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12. Akt:
VPE-Schreiben an die Ombudsstelle DRS (26. Mai 2003) mit der Bitte um Unterstützung die Leitlinien von SF-DRS, die offensichtlich eine wesentliche Rolle bei der Programmgestaltung spielen, zur Kenntnis zu bekommen.
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13. Akt:
Die Ombudsstelle DRS fordert SF-DRS auf Einsicht in die Leitlinien zu gewähren (28. Mai 2003).
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14. Akt:
Die UBI (28. Mai 2003) fordert SF-DRS auf, bis zum 28. Juni 2003 Stellung zu nehmen.
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15. Akt:
Auf Wunsch von SF-DRS verlängert die UBI telefonisch die Frist für SF-DRS - Die Antwort scheint sich schwieriger zu gestalten als gedacht. Oder ist es Verzögerungstaktik?

16. Akt:
Die Ombudsstelle DRS teilt mit, dass es die SF-DRS Leitlinien offensichtlich nicht gibt und es sich lediglich um eine gängige Praxis handelt (2. Juli 2003).
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17. Akt:

Am 22. Juli übermittelt die UBI die Stellungnahme von SF-DRS vom 18. Juli 2003.

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18. Akt:
Am 6. August 2003 teilt die UBI mit, dass nun auch die letzten Unterlagen von SF-DRS eingetroffen sind.
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19. Akt:
Am 26. August 2003 teilt die UBI SF-DRS mit, dass zur Beschlussfassung noch zusätzliche Sachverhaltselemente benötigt werden und fordert eine weitere Stellungnahme von SF-DRS bis zum, 25. September 2003 an. - Die UBI macht sich den Entscheid anscheinend nicht leicht.
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20. Akt:
Am 26. September 2003 übermittelt die UBI die Stellungnahme von SF-DRS vom 25. September 2003 - Einer langer Zeitraum ist verstrichen für das bisschen Papier.
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21. Akt:
Der Entscheid der UBI vom 16. Oktober 2003 wird am 12. Dezember 2003 versandt. Die Beschwerde des VPE wird als unbegründet abgelehnt. - Gut Ding will Weile haben.
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Damit ist der Vorhang dieses Lehr-/Leerstückes gefallen, wenn nicht der VPE innerhalb von 30 Tagen den Entscheid der UBI beim Bundesgericht anficht. - Ja oder nein, dass ist hier die Frage.

Zurück bleiben allerdings eine Reihe von unbefriedigenden Antworten und Stellungnahmen, die zwar rein juristisch korrekt sein mögen. Aber viele grundsätzliche Fragen zu der hochgelobten aktuellen und ausgewogenen Berichterstattung der nationalen Fernsehanstalt SF-DRS drängen sich jetzt geradezu auf.

Leitlinien und interne Regelungen der nationalen Fernsehanstalt sollten unserer Meinung nach breit abgestützt sein, und nicht im stillen Kämmerlein verfasst und in irgendeinem internen Memo festgehalten werden. Jeder sollte wissen woran er ist. Die Bürgerinnen und Bürger in diesem Lande haben ein Anrecht auf aktuelle, ausgewogene und objektive Berichterstattung der nationalen Fernsehanstalt. Es dürfte nicht sein, dass man willkürlich der Meinung eines Redaktors oder einer Chefredaktion ausgeliefert ist.

Schlussbemerkung: Mit dem Abstimmungsergebnis zu den beiden Atom-Ausstiegsinitiativen vom 18. Mai 2003 haben die Bürgerinnen und Bürger SF-DRS und seiner Nachrichtenredaktion eine eindeutige Stellungnahme übermittelt. Ob sie angekommen ist, ist zu bezeifeln, vor allem, wenn man den aktuellen und objektiven Kommentar des Chefredakteurs von SF-DRS Haldimann zu dem Abstimmungsergebnis am Wahlsonntag gesehen und gehört hat.


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