Bausteine einer gesunden Ernährung

Die Ernährungspyramide zeigt im Überblick, wie eine abwechslungsreiche, gesundheitsfördernde Ernährung zusammengestellt werden soll. Das vielfältige Angebot an Lebensmitteln ist in unterschiedlich große "Bausteine" aufgeteilt. Je größer ein "Baustein", desto häufiger sollen Lebensmittel dieser Gruppe gegessen werden.
Von oben nach unten betrachtet bedeutet dies:

  • Fette, Öle, und Süßigkeiten:
    Pro Tag höchstens 30 g, möglichst hochwertiges Pflanzenöl. Insgesamt sollten Sie aber nicht mehr als 5 % Ihrer täglichen Nahrung ausmachen
  • Milchprodukte, Fisch und Fleisch:
    Pro Tag sollten Sie sich auf etwa 300 g Milchprodukte und ebenfalls etwa 300 g an Wurst- und Fleischwaren beschränken. Dies entsprich ca. 20 % Ihrer täglichen Nahrung.
  • Obst und Gemüse:
    Insgesamt sollte Obst, Gemüse und Salat ca. 35 % der täglichen Nahrung ausmachen. Achten Sie dabei auf reichlich Abwechslung und nehmen Sie lieber rohes als gekochtes Gemüse. Optimal sind 400 g Gemüse und 300 g Obst pro Tag.
  • Getreideprodukte, Reis, Kartoffeln:
    Diese Produkte sollten die Basis Ihrer Ernährung bilden. Zu bevorzugen sind Vollkornprodukte. Diese Kohlehydratreichen Lebensmittel liefern Ihrem Körper die Energie die er braucht. Getreideprodukte sollten 40 % der Nahrungsmittel ausmachen, die Sie am Tag zu sich nehmen.

Nicht vernachlässigen dürfen Sie natürlich die Flüssigkeitszufuhr. Mindestens 1,5 Liter sollten es am Tag sein.


Kohlenhydrate, Eiweiß, Kalorien & CO und was sie bedeuten

Eine Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist die richtige, ausgewogene Ernährung. Die tägliche Mahlzeit hält fit, wenn sie nicht zu energie- und fettreich ist, uns ausreichend mit Kohlenhydraten und Eiweiß versorgt und genug Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien liefert.

Die Nahrungsenergie wird in Kilokalorien (kcal) oder in Kilojoule (kJ) gemessen. Dabei entspricht 1 kcal etwa 4,2 kJ. Männer haben einen täglichen Energiebedarf von etwa 2500 kcal, Frauen haben etwa einen Bedarf von 2100 kcal.
Wer sein Gewicht reduzieren möchten, sollte langfristig planen und seine Ernährung umstellen.

Einseitige, zum Teil extreme Diätkuren über einen kurzen Zeitraum sind für ein dauerhaftes Wohlfühlgewicht nicht oder nur kaum geeignet. Man verliert damit zwar relativ schnell ein paar Pfunde, der Erfolg ist meist aber nur von kurzer Dauer. Da nach erreichen des Ziels oft die gleichen Ernährungsfehler wie vor Beginn der Kur gemacht werden.
Das Ziel erreicht man dauerhaft am besten, wenn man viel Frischkost wie Gemüse und Obst und reichlich Vollkornprodukte zu sich nimmt.


Die richtige Ernährung ist wichtiger denn je

Wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist, weiß heute jeder, der sich Gedanken über eine gesunde Lebensweise macht. Warum fällt es aber vielen Menschen so schwer, sich richtig zu ernähren? Einen naturgegebenen Instinkt dafür wann man zu essen aufhören sollte oder welche Nährstoffe gerade fehlen, haben die Menschen nicht. Deshalb brauchen sie Angaben darüber, wie eine gesunderhaltende Kost beschaffen sein sollte, welche Nährstoffe sie enthalten muss und in welchen Lebensmitteln diese Nährstoffe vorkommen. Sie brauchen für eine richtige Nahrungswahl den Rat von Ernährungsfachkräften.

Fehlernährung ist eines der am schwierigsten zu lösenden Probleme für die Menschen in aller Welt, wenn sie auch in den verschiedensten Formen auftritt: als Mangel- und Unterernährung vor allem in den Entwicklungsländern, als Überernährung und partielle Mangelernährung in Industrieländern verursacht durch eine Kost, der wichtige Nährstoffe vorübergehend oder auf Dauer fehlen.


Aus der Lebensmittelvielfalt das Richtige auswählen
Für den Verbraucher in den Industrieländern stellt sich nicht die Frage nach der ausreichenden Versorgung mit Nahrungsmitteln, sondern die Forderung, aus dem reichlichen Angebot von Nahrung eine richtige und sinnvolle Auswahl zu treffen.
Richtige Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ein großer Teil der sogenannten Zivilisationskrankheiten ist durch falsche Ernährung verursacht oder zumindest mitbedingt. Nach Schätzungen der zuständigen Wissenschaftler ist jeder dritte Todesfall in der Bundesrepublik auf eine ernährungsabhängige Krankheit zurückzuführen. Fehlernährung muss heute als Ursache beziehungsweise als Mitursache für eine deutliche Zunahme von Krankheiten des Stoffwechsels, des Herz-Kreislauf- Systems, des Magen-Darm-Bereichs sowie der Zahnkaries angesehen werden. Durch ausgewogene Ernährung ist es möglich, dem Auftreten vieler Erkrankungen vorzubeugen und bei bestehenden Erkrankungen den Verlauf günstig zu beeinflussen.

Was ist nun aber eine ausgewogene Ernährung?

Eine Ernährung ist dann ausgewogen, wenn sie den Energiebedarf des Menschen deckt, also nicht zu reichlich, aber auch nicht mangelhaft ist, wenn sie alle wichtigen Nährstoffe in optimaler Menge und ausgewogenem Verhältnis enthält und so weit wie möglich frei ist von schädlichen Stoffen.

Ob die Nahrungszufuhr, also die Aufnahme von Kalorien, dem Energiebedarf entspricht, lässt sich leicht aus der Gewichtskurve ablesen: Bei Übergewicht ist die Energiezufuhr zu groß. Über den Bedarf an Nährstoffen, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate sowie die meisten Vitamine und Mineralstoffe haben wir aufgrund der ernährungswissenschaftlichen Forschungsarbeit der letzten 100 Jahre mehr oder weniger klare Vorstellungen. Empfehlungen für die Deckung des Energie- und Nährstoffbedarfs hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zuletzt 1991 veröffentlicht.


Die Inhaltsstoffe der Nahrung kennen

Langfristig kann ein Mensch sich nur dann ausgewogen ernähren, wenn er weiß, welche Nährstoffe die Lebensmittel enthalten, und wenn er deren Bedeutung für den Organismus kennt. Richtige Auswahl sich ergänzender Lebensmittel, kurze Lagerung sowie schonende Zubereitung garantieren eine ausreichende und bedarfsdeckende Aufnahme lebenswichtiger Nahrungsbestandteile; eine zusätzliche Einnahme konzentrierter und hochdosierter Nährstoffe ist dann nicht erforderlich.

Die Aufnahme unerwünschter Lebensmittelinhaltsstoffe wie Cholesterin und Purine kann minimiert werden, wenn der Schwerpunkt der Ernährung auf pflanzlichen Lebensmitteln liegt. Die Zufuhr von Lebensmittel-Zusatzstoffen lässt sich beschränken, wenn Fertigprodukte nur einen geringen Anteil der täglichen Nahrung ausmachen. Empfehlenswert ist eine Ernährung mit hohem Anteil pflanzlicher Lebensmittel: Obst und Gemüse, häufig als Frischkost, sowie Getreideprodukte, am besten in Form von Vollkornerzeugnissen.

Lebensmittel liefern dem Körper die Nährstoffe, die er für seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit braucht: Energie und Baustoffe für die Zellen und eine Vielzahl von Wirkstoffen, damit unser Organismus reibungslos funktioniert. Es ist nicht egal, was wir essen. Die richtige Kombination macht's.


Die Bedeutung der Nahrung

Die Nahrung liefert unserem Körper all die Stoffe, die er für sein Wachstum, die Aufrechterhaltung aller körperlichen und geistigen Funktionen und für die Regulation der Körpertemperatur braucht. Die Aufnahme von Nahrung und Wasser ist aber auch nötig, um beispielsweise abgestorbene Zellen oder ausgeschiedene Körperflüssigkeiten zu ersetzen. Unentbehrlich für Organismus sind die Nahrungsbestandteile: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe sowie Wasser. Mit welchen Nahrungsmitteln wir unseren Nährstoffbedarf decken, ist in gewisser Weise gleichgültig; viele Lebensmittel sind gegeneinander austauschbar. Der beste Beweis dafür ist die unterschiedliche Zusammensetzung der Nahrungsmittel in aller Welt.


Kalorie und Joule

Der in Kalorien ausgedrückte Brennwert beträgt für Fett 9 Kilokalorien (kcal) pro Gramm, für Kohlenhydrate und Eiweiß jeweils 4 Kilokalorien (kcal) pro Gramm. Die Kalorie ist eine veraltete, aber überall noch gebräuchlich Einheit. Dabei hat es sich eingebürgert, dass wir zwar von 1 Kalorie sprechen, damit jedoch 1 Kilokalorie (kcal) gemeint ist. Die Einheit Kalorie wurde aufgrund internationaler Vereinbarungen offiziell auf die Einheit Joule geändert, weil diese besser geeignet ist, um verschiedene Energiearten im Bereich der Physik ineinander umzurechnen. Genau berechnet entspricht 1 Kilokalorie (kcal) 4,184 Kilojoule (kJ).Vereinfacht rechnet man 1 kcal = 4 kJ.

Der Energiebedarf des erwachsenen Menschen setzt sich aus zwei Faktoren zusammen:

1. Aus dem Grundumsatz, für so grundlegende Leistungen des Stoffwechsels wie die Aufrechterhaltung der Atmung und die Tätigkeit des Herzmuskels. Er fällt selbst bei völliger Ruhe an.


2. Zum anderen besteht der Energiebedarf aus dem Arbeits- oder Leistungsumsatz, dem zusätzlichen Bedarf für jede Art von körperlicher Betätigung.

 


Zitat
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  • Starrheit ist ein Begleiter des Todes, Geschmeidigkeit ein Begleiter des Lebens.
    (Laotse)
  • Gutes geschieht, sobald ich Gutes denke.
  • Mit Taten sei ein Leben gefüllt, nicht mit untätigen Jahren.
    (Ovid)
  • Nichts ist so bedauerlich wie eine Krise ungenutzt verstreichen lassen.
  • Lasst uns besser werden. Gleich wird’s besser sein.
    (Franz Overbeck)
  • Nur wer brennt, kann andere entzünden.
    (Theodor Fontane)
  • Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.
    (Marie von Ebner-Eschenbach)
  • Die grossen Flüsse brauchen die kleinen Wässer.
    (Albert Schweizer)
  • Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend.
    (Albert Schweitzer)
  • Von einem bestimmten Alter an ist jeder Mensch für sein Gesicht verantwortlich.
    (Albert Camus)
  • Guter Rat ist wie Schnee. Je leiser er fällt, desto länger bleibt er liegen.
    (Aus Finnland)
  • Milde erreicht mehr als Heftigkeit.
    (August Heinrich Julius Lafontaine)
  • Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, dass er nobel für ein Sache sterben will, während der reife Mensch für eine Sache lebt.
    (Jerome David Salinger)
  • Wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt beschenkt.
    (Oskar Kokoschka)
  • Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    (Konfuzius)
  • Die Einstellung, immer die Schlappohren hängen zu lassen, muss aufhören.
    (Uwe Seeler)
  • Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.
    (Georg Christoph Lichtenberg)
  • Wir können nicht glücklich sein, solange wir nicht gelernt haben, über uns selber zu lachen.
    (Dorothy Dix)
  • Lieber weniger, aber besser.
    (Wladimir Iljitsch Lenin)
  • Man sollte nicht auf Selbstverwirklichung hoffen, sondern Hoffnung selbst verwirklichen.
    (Gerd Uhlenbruck)
  • Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben.
    (Jimi Hendrix)
  • Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
    (Albert Einstein)
  • Wenn dem Menschen am Ende seines Lebens ein Lächeln übrig bleibt, so ist das ein sehr anständiger Reingewinn.
    (Heiner Geissler)
  • Den Schlüssel zum Erfolg kenne ich nicht. Der Schlüssel zum Scheitern ist der Versuch, es allen recht zu machen.
    (Bill Cosby)
  • Ich dachte immer, jemand, der komische Dinge tut, ist komisch. Jetzt weiß ich, dass die Leute komisch sind, die andere als komisch bezeichnen.
    (Paul McCartney (*1942), britischer Pop-Musiker (The Beatles))
  • Man darf nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
    (Thomas Jefferson)
  • Kein Unglück ist in Wirklichkeit so gross wie unsere Angst.
    (Franz Werfel)
  • Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?
    (Vincent van Gogh)
  • Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben.
    (Otto von Bismarck)
  • Wenn man glücklich ist, sollte man nicht noch glücklicher werden wollen.
    (T)
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