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Die Abhängigkeit der europäischen Ländern von Erdöl- und Erdgaseinfuhren wird zukünftig noch weiter steigen. Im dem EU-Grünbuch "Hin zu einer europäischen Strategie für Versorgungssicherheit" wird vorausgesagt, dass die Abhängigkeit der sogenannten EU-30-Ländergruppe, die auch die Schweiz einschliesst, von Erdöleinfuhren von derzeit 55 % bis im Jahr 2030 auf knapp 80 % steigen wird, und diejenige von Erdgasimporten von 40 % auf 70 %. Deshalb hat die EU Schritte eingeleitet, um die Abhängigkeitsrisiken zu mindern. Die wichtigsten Massnahmen beziehen sich auf Nachfragemanagement, Förderung von Markteffizienz und einheimischer Energiequellen, und verstärkte Energiediplomatie mit wichtigen Lieferländern. In der Schweiz erstellt das Bundesamt für Energie (BfE) in Abständen von rund vier Jahren jeweils die kurz und langfristigen Energie- und CO2 Perspektiven. Das BfE hat die langfristigen Perspektiven (2035/2050) in den Jahren 2004 - 2007 ausgearbeitet. Ausgehend von wirtschaftlich-demografischen Rahmentwicklungen umfassten die Untersuchungen die energiepolitischen Massnahmen sowie die volkswirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen. Die Untersuchungen sind eine Entscheidungsgrundlage für Verwaltung, Bundesrat und Parlament. Sie helfen mit, die mittel- und langfristige Energiepolitik zu gestalten. |