Energieperspektiven - Dokumente Archiv

Energieverbrauch der Schweiz 1919 - 2006

Aktuelle Elektrizitässtatistik des BfE


Beteiligte Organisationen des Forum Energieperspektiven 2035/2050
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Mitglieder der Arbeitsgruppe Energieperspektiven 2035/2050
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Gesamtenergiestatistik der Schweiz (Jahr 2004)
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Gesamtenergiestatistik der Schweiz (Jahr 2003)
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Gesamtenergiestatistik der Schweiz (Jahr 2002)
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Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2004 - Bundesamt für Energie (BfE)
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Grafiken der Elektrizitätsstatistik 2004

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Elektrizitätsverkehr der Schweiz mit dem Ausland 2004
Stromaussenhandel der Schweiz seit 1970
Stromproduktion der Schweiz nach Kraftwerkkategorien 2004
Stromproduktion der Schweiz nach Erzeugerkategorien seit 1950
Stromverbrauch der Schweiz nach Verbraucherkategorien 2004
Stromverbrauch der Verbraucherkategorien der Schweiz seit 1984

Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2003 - Bundesamt für Energie (BfE)
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Schweizerische Elektrizitätsstatistik 2002 - Bundesamt für Energie (BfE)
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Energieverbrauch in der Schweiz nach Energieträgern (Jahr 2002)
Obwohl die Meinungen von "pessimistischen" und ,"optimistischen" Experten teilweise beachtlich voneinander abweichen, kann man davon ausgehen, dass das Ende des Erdölzeitalters noch lange nicht bevorsteht. Im Jahre 2002 wurden 58,2 % des Schweizer Energieverbrauches mit Erdölprodukten abgedeckt.

Je nach Denkansatz wird der Höhepunkt der weltweiten Förderung konventionellen Erdöls ab 2010 oder nach 2020 vorausgesagt. Verbesserte Technologien, insbesondere bei der Förderung nicht-konventionellen Erdöls, verstärkte Substituierung durch Erdgas, Biotreibstoffe und umweltfreundlicherer Kohle, sowie höhere Energieeffizienz werden die Verknappung konventionellen Erdöls abfedern.

Der Übergang ins "post-fossile" Zeitalter könnte sich somit über Jahrzehnte hinausziehen und je nach Anwendungsbereich und geographischer Lage verschiedenartig gestalten. Die Energiepreise werden laut den meisten Prognosen nur moderat ansteigen, obwohl infolge der wachsenden Abhängigkeit von wenigen Erdöllieferländern die Preisvolatilität zunehmen wird.

Die Abhängigkeit der europäischen Ländern von Erdöl- und Erdgaseinfuhren wird zukünftig noch weiter steigen. Im dem EU-Grünbuch "Hin zu einer europäischen Strategie für Versorgungssicherheit" wird vorausgesagt, dass die Abhängigkeit der sogenannten EU-30-Ländergruppe, die auch die Schweiz einschliesst, von Erdöleinfuhren von derzeit 55 % bis im Jahr 2030 auf knapp 80 % steigen wird, und diejenige von Erdgasimporten von 40 % auf 70 %. Deshalb hat die EU Schritte eingeleitet, um die Abhängigkeitsrisiken zu mindern. Die wichtigsten Massnahmen beziehen sich auf Nachfragemanagement, Förderung von Markteffizienz und einheimischer Energiequellen, und verstärkte Energiediplomatie mit wichtigen Lieferländern.

In der Schweiz erstellt das Bundesamt für Energie (BfE) in Abständen von rund vier Jahren jeweils die kurz und langfristigen Energie- und CO2 Perspektiven. Das BfE beabsichtigt, die langfristigen Perspektiven (2035/2050) im Laufe der Jahre 2004 - 2005 auszuarbeiten. Ausgehend von wirtschaftlich-demografischen Rahmentwicklungen umfassen die Untersuchungen die energiepolitischen Massnahmen sowie die volkswirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen. Die Untersuchungen sind eine Entscheidungsgrundlage für Verwaltung, Bundesrat und Parlament. Sie helfen mit, die mittel- und langfristige Energiepolitik zu gestalten.


EU-Grünbuch "Hin zu einer europäischen Strategie für Versorgungssicherheit"
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Bedeutung der Elektrizität für schweizerische Energieversorgung

Für eine Aktualisierung der Energieperspektiven gibt es mehrere Gründe:

  • Die veränderte Ausgangslage nach der Ablehnung der Atominitiativen am 18. Mai 2003
  • Die Frage des Ersatzes der bestehenden Kernkraftwerke, die ca. 40 % der Schweizerischen Elektrizitätsversorgung sichern, nach Ablauf der Betriebsdauer.
  • Die Notwendigkeit, für die Zeit nach 2010 neue Ziele zu definieren.
  • Das CO2-Gesetz legt Ziele lediglich bis 2010 fest.
  • Eine Neubeurteilung der Versorgungssicherheit.
  • Mit der revidierten volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung sowie den Volks- und Gebäudezählungen im Jahre 2000 liegen neue wichtige aktuelle Rahmendaten vor.

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