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Die Stromtransite durch die Schweiz können so über dieses bestehende Höchstspannungsnetz abgewickelt werden. Der Transport elektrischer Energie erfolgt entsprechend den physikalischen Gegebenheiten (kirchhoffsche Regeln). Die Streckenführung ergibt sich aus dem jeweiligen Netzzustand der einzelnen Transitländer. Wird elektrische Energie z. B. von Frankreich in das Nachbarland Italien transportiert, so können beispielsweise nur etwa 40 % der transportierten Energie direkt geliefert werden, 60 % fließen über die Übertragungsnetze (Transitleitungen) weiterer sechs Länder inkl. der Schweiz. Nebenstehende Graphik zeigt an einem Beispiel die Änderung der physikalischer Flüsse aufgrund einer vereinbarten zusätzlichen Lieferung von 5'000 MW zwischen Deutschland und Frankreich. |