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Die künftige Stromerzeugungskapazität ist einer der wichtigsten Kernpunkte im Energiebereich der Schweiz. Das Land war bis anhin ein traditioneller Nettoexporteur von Elektrizität. In den letzten zwei Jahren überstiegen jedoch die Einfuhren die Ausfuhren. Die Stromnachfrage wächst schneller als die Erzeugung und es gibt nur wenige Pläne für neue grosstechnische Anlagen. Laut den von der Regierung Anfang 2007 veröffentlichten Energieszenarien, beginnt sich ab den späten 2010er und frühen 2020er Jahren mit dem Auslaufen der langfristigen Importverträge mit Frankreich und dem Betriebsende der ältesten Kernkraftwerke, die einen Drittel der Kernenergiekapazität ausmachen, eine Versorgungslücke zu öffnen. Mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz kann gemäss den Vorhersagen nur ein Teil dieser Lücke gefüllt werden. Die Regierung will eine Abhängigkeit von Stromimporten vermeiden. Die Schweiz steht damit vor der Option, Kapazitäten bei der Kernenergie und/oder Gaskraftkapazitäten zu bauen. |
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