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Für die Leistungsausbeute einer Windkraftanlage ist die Schnelllaufzahl l sehr wichtig. Darunter versteht man das Verhältnis aus Umlaufgeschwindigkeit der Rotorblattspitzen und der anströmenden Windgeschwindigkeit. Der Rotorleistungsbeiwert kennzeichnet den Wirkungsgrad eines Windrades. Er ist physikalisch begrenzt und könnte im Idealfall 59 % betragen. Die modernen drei-, zwei- oder einblättrigen Windrotoren haben hohe Schnelllaufzahlen, man nennt sie Schnellläufer. Sie haben große Wirkungsgrade, benötigen aber zum Anlaufen größere Windstärken. Vielblättrige Rotoren, wie zum Beispiel die Holländerwindmühle, alte amerikanische Windturbinen oder der Savonius-Rotor, sind Langsamläufer. Sie benötigen zum Anlaufen nur geringe Windstärken. |