Führen - Leisten - Leben

Führen Leisten Leben - Solide Arbeitsmethodik vs. Burn-Out

Ein Beitrag von Prof. Fredmund Malik

Burn-Out, Stress im Privatleben und das alles wegen des Jobs! Dass dieser Zusammenhang von Burn-Out-Syndrom und Job als gegeben angesehen wird, ist in meinen Augen falsch!

An viel und harter Arbeit erkrankt man nicht so leicht. Davon wird man nur müde. Man erkrankt an ineffizienter, sinn-und ergebnisloser Arbeit. Um eine effiziente und effektive Arbeit zu gewährleisten, ist es sinnvoll seine persönliche Arbeitsmethodik zu kennen und diese stets auf Effektivität und Effizienz zu untersuchen.

Eine Systematische Arbeitsmethodik ist das Heilmittel für das so oft beklagte „Burn Out“-Syndrom und die Grundlage einer gesunden Work-Life-Balance. Die Wirkung einer methodischen, effizienten Arbeitsweise reicht weit ins Privatleben. Fast alle der so häufig diskutierten Begleiterscheinungen intensiver Arbeit wie Stress, Hetze und familiäre Querelen kann man auf Mängel in der Arbeitsmethodik zurückführen.

So gibt es beispielsweise ein effektives wie einfaches Mittel, um seinen Arbeitstag zu reflektieren: Das Schreiben eines Tagesberichts! Es kostet minimale Zeit nebenbei zu notieren wie man die letzten 30 Minuten genutzt hat. Am Ende des Tages sieht man, was man im Laufe des Tages erreicht hat. Denn am Ende zählen die Resultate! Dieses einfache Instrument kann ihnen zeigen, wo noch Spielraum ist und vor allem wie man sich selbst organisiert. Man merkt nach einiger Zeit, ob und wie man zu Ergebnissen gekommen ist und wie man seine Methodik ändern muss, um Resultate überhaupt erzielen zu können.

Systematisches und methodisches Arbeiten ist zudem der Schlüssel für die Nutzung von Talenten, für die Transformation von Fähigkeiten in Ergebnisse und in Erfolg. Die Frage, ob jemand gelernt hat systematisch zu arbeiten, muss daher auch ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Leider kommt das in den Kriterienkatalogen praktisch nie vor.

Die jeweils beste Arbeitsmethodik hängt- abgesehen von den individuellen Eigenarten jedes Menschen – von einer Reihe von Umständen und Gegebenheiten ab, die von der Situation bestimmt sind, in der man sich befindet. Dazu gehören zum Beispiel:

1. Die Tätigkeit, die jemand ausübt
2. Die Stellung in der Organisation
3. Das Alter
4. Der Reisebedarf
5. Die Infrastruktur
6. Die Organisation
7. Der Chef
8. Die Branche

Die Verschiedenartigkeiten, die aus der jeweiligen Situation resultieren, machen es also unsinnig, eine und eine gar für alle gleiche Arbeitsmethodik zu empfehlen oder zu vermitteln. Im Gegenteil: das führt geradewegs in die Ineffizienz; auf diese Weise wird die Arbeitsmethodik nicht zur Hilfe, sondern zur persönlichen Zwangsjacke und führt zur Strangulierung der Leistungsfähigkeit.

Die Motive für die Verbesserung der Arbeitsmethodik sind nicht besonders wichtig. Der eine tut es, um eine steile Karriere zu machen; der andere, um mehr Freizeit zu haben. Warum man es tut ist weniger wichtig, als dass man es tut. Die Gründe für das Handeln von Menschen, ihre Motive und ihre Motivation bleiben letztlich immer im Dunkeln. Wesentlich sind die Ergebnisse.

Prof. Dr. Fredmund Malik
 

Prof. Dr. Fredmund Malik gehört zu den führenden Management-Vordenkern in Europa. Als Berater und Management-Lehrer lehrt er seit über 30 Jahren gutes und richtiges Management. Er ist erfolgreicher Unternehmer als Chef und Inhaber des Malik Management Zentrum St. Gallen mit über 260 Mitarbeitern in St. Gallen, Zürich, Wien, London, Shanghai und Toronto.

Das Malik Management Zentrum St. Gallen: www.malik-mzsg.ch

Lesen Sie weiter: Prof. Fredmund Malik (2006): „Führen Leisten Leben“. Campus-Verlag.

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http://www.mom.ch/htm/1264/de/Zeigt_eine_%DCbersicht_alles_Artikelgruppen.htm

Zitat
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  • Die Sprache ist natürlich im ersten Moment immer ein Hindernis für die Verständigung.
    (Marcel Marceau)
  • Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen.
    (Thomas Woodrow Wilson)
  • Lieber weniger, aber besser.
    (Wladimir Iljitsch Lenin)
  • Milde erreicht mehr als Heftigkeit.
    (August Heinrich Julius Lafontaine)
  • Wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt beschenkt.
    (Oskar Kokoschka)
  • Das Alter ist für mich kein Gefängnis, in das man eingesperrt ist, sondern ein Balkon, von dem man weitersieht.
    (Marie Luise Kaschnitz)
  • Von einem bestimmten Alter an ist jeder Mensch für sein Gesicht verantwortlich.
    (Albert Camus)
  • Das Rechte erkennen und nicht tun: Das ist Mangel an Mut.
    (Konfuzius)
  • Nichts ist so bedauerlich wie eine Krise ungenutzt verstreichen lassen.
  • Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz.
    (Rudolph Fernau)
  • Man darf nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
    (Thomas Jefferson)
  • Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben.
    (Otto von Bismarck)
  • Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    (Konfuzius)
  • Die Voraussetzung für Wissen ist Neugier.
    (Jaques Yves Cousteau)
  • Sorgen sind wie Babies: je mehr man sie hätchelt, desto besser gedeihen sie.
    (Helmut Qualtinger)
  • Zur Summe meines Lebens gehört, dass es Ausweglosigkeit nicht gibt.
    (Willy Brandt)
  • Fehler sind das Tor zu neuen Entdeckungen.
    (James Joyce)
  • Eine Sprache mit vielen Konsonanten ist wie ein Kartoffelacker. Eine Sprache mit vielen Vokalen ist wie ein Blumenbeet.
    (Enrico Caruso)
  • Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit.
    (William Somerset Maugham)
  • Das Glück kann man nicht zwingen, aber man kann es wenigstens einladen.
    (Attila Hörbiger)
  • Nur wer brennt, kann andere entzünden.
    (Theodor Fontane)
  • Gutes geschieht, sobald ich Gutes denke.
  • Ein Kluger merkt alles – ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
    (Heinrich Heine)
  • Erfahrung heisst gar nicht. Man kann eine Sache auch 35 Jahre falsch machen.
    (Kurt Tucholsky)
  • Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.
    (George Eliot)
  • Es gibt nur einen Weg zum Glück, und der besteht darin aufzuhören aufzuhören, über Dinge zu jammern, die nicht in unserer Macht stehen.
    (Epiktet)
  • Die Dinge haben den Wert, den man ihnen gibt.
    (Molière)
  • Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben.
    (Jimi Hendrix)
  • Wir können nicht glücklich sein, solange wir nicht gelernt haben, über uns selber zu lachen.
    (Dorothy Dix)
  • Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend.
    (Albert Schweitzer)
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