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Jeder gute Absorber ist auch ein guter Wärmestrahler. Mit zunehmender Temperaturdifferenz zwischen Absorber und Außenluft sinkt der Wirkungsgrad praktisch auf null. Um diese Verluste erheblich zu verringern, schließt man den Absorber, der von einer Soleflüssigkeit durchströmt wird, in eine Art Vitrine mit Glasabdeckung ein, die an der Rückseite mit einer Wärmedämmung versehen ist. Das Ergebnis sind Flachkollektoren, die in südlichen Ländern auf jedem zweiten Dach stehen und auch bei uns immer häufiger zu sehen sind. Flachkollektoren nehmen am meisten Energie auf, wenn die Sonne senkrecht einstrahlt. Am besten wäre daher eine Sonnennachführung, die in der Praxis aber meist zu aufwendig ist. Da Flachkollektoren aber auch das diffuse Licht verwenden, das in der Atmosphäre und der Erdoberfläche entsteht, begnügt man sich damit, sie starr, möglichst in Südrichtung, und unter einem Winkel von etwa 45° zu montieren. Die Temperatur im Inneren eines Kollektors kann Höchstwerte zwischen 120 und 200 C erreichen. |