Sport und Atmungssystem

Sauerstoff, den wir mit der Luft einatmen, ist Voraussetzung für das Leben jeder einzelnen Körperzelle und für die Arbeit unserer Muskeln. Die Luft setzt sich zusammen aus etwa 80 % Stickstoff und 20 % Sauerstoff.

Ca. 19.000 lt. Luft atmet der Mensch täglich ein und wieder aus, führt sich auf diese Weise lebensnotwendigen Sauerstoff zu und stößt das Abfallprodukt Kohlendioxid aus. Die Atemtätigkeit muss ununterbrochen erfolgen, weil Sauerstoff nicht wie andere Stoffe im Körper gespeichert wird.

In Ruhestellung atmet der Mensch pro Minute etwa 20 x. Wenn man Sport treibt - zum Beispiel beim Langstreckenlauf - muß auch schneller geatmet werden, damit der Körper dem Energieverbrauch entsprechend genügend Sauerstoff "tanken" kann. Die Menge der eingesogenen Luft entspricht dann etwa 15 Eimern in einer Minute.

Am Atemvorgang ist in erster Linie das Zwerchfell beteiligt - der wichtigste Atemmuskel.


TRAINING

Durch regelmäßiges Ausdauertraining kommt es zu Veränderungen das Atemsystems. Training führt zu einer Optimierung der Atmungsregulation und damit zur Ökonomisierung der Atmung insgesamt. Nicht nur die kürzere Anpassungsfähigkeit beim Training sondern auch das Atem-Minuten-Volumen, vor allen das Atemvolumen und das Atemäquivalent verbessert sich.

Ein gut trainierter Sportler mit einer mittleren Sauerstoffaufnahme von 3lt/min (bis max 6lt können erwartet werden) benötigt eine Atemäquivalenz von 25 (Untrainierten 30-40)

Das Trainieren in der Pubertät kann zu einem lebenslangen verbesserten Leistungsvermögen der Lunge führen. Die in dieser Zeit ohnehin zunehmende Vergrößerung der Lunge, führt beim Training zur Vergrößerung der Alveolen; also zur Bildung der bekannten Sportlerlunge.

Die Verbesserung des Atmungssystems bringt es mit sich, dass dem Trainierten den störenden Faktoren (z.B. Seitenstechen / toter Punkt) weniger ausgesetzt ist als der Untrainierte

VPE / AG-Gesundheit / 30. April 2006


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Zitat
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