Stress und Verspannungen

Stress und Verspannungen

Stress und verspannte Muskulatur sind ein häufiges Problem bei vielen Menschen.

Eine sehr effiziente und einfache Methode, um Verspannungen am Arbeitsplatz zu lösen, ist die progressive Muskelentspannung nach JACOBSON. Diese Methode hat eine beruhig­ende Wirkung, senkt den Blutdruck und die Atemfrequenz.

Bei der progressiven Muskelentspannung handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht wird. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschliessend wird die Spannung gelöst.  

Durchführung

Legen Sie die Hände auf die Oberschenkel, und schliessen Sie die Augen. Nun spannen Sie eine Muskelgruppe des Körpers an, halten diese Spannung für einige Sekunden, dann entspannen Sie diese Muskelgruppe bewusst für ca. 20 bis 30 Sekunden.

Spannen Sie dieselbe Muskelgruppe noch mal an und fahren Sie nach erneuter Entspannung über mindestens eine halbe Minute mit der nächsten Muskelgruppe fort.

Die Stärke der Muskelkontraktionen kann dabei variieren und richtet sich nach der jeweiligen körperlichen Beschaffenheit des Patienten. Insgesamt 16 Muskelpartien sind für die progressive Muskelentspannung von Bedeutung. Die Zustandsänderung der Muskulatur soll dabei bewusst wahrgenommen werden. So stellt sich langsam eine deutliche Entspannung ein, die über den normalen Ruhezustand des Körpers hinausgeht.

Nach dem Ablauf der 16 Muskelgruppen muss man sich durch Dehnen, Strecken und Augenöffnen wieder zurückholen, ähnlich wie bei der Hypnose und autogenem Training. Die Aktivierung der Muskelgruppen kann beispielsweise von unten nach oben durchgeführt werden. Fangen sie mit der Anspannung bei den Waden an, dann Oberschenkel, Gesäss, Bauchmuskulatur, untere Rückenmuskulatur, Brustmusku­la­tur, Schulter/Nacken, Arme und zum Schluss Gesicht.

VPE / AG-Gesundheit / März 2009


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Zitat
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    (Konfuzius)
  • Starrheit ist ein Begleiter des Todes, Geschmeidigkeit ein Begleiter des Lebens.
    (Laotse)
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    (Attila Hörbiger)
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    (Jacques Tati)
  • Es gibt nur einen Weg zum Glück, und der besteht darin aufzuhören aufzuhören, über Dinge zu jammern, die nicht in unserer Macht stehen.
    (Epiktet)
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    (Otto von Bismarck)
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    (Marcel Marceau)
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    (Georg Christoph Lichtenberg)
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    (Molière)
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