Strombörsen in Europa


Die European Energy Exchange (EEX) mit Sitz in Frankfurt startete als 2. Deutsche Strombörse am 8.8.2000 mit dem Spot- und am 1.3.2001 mit dem Terminhandel (Umsatz Spot: 1.040 GWh, Umsatz Termin 340 GWh in 02.2002). 53,5 % der Anteile sind im Besitz von 48 Energieunternehmen aus 10 Ländern. Die Leipzig Power Exchange (LPX) nahm als erste deutsche Strombörse am 15. 6.2000 ihren Betrieb mit dem Spothandel auf (Umsatz: 1.730 GWh in 02.2002). Hauptaktionäre der LPX sind die Landesbank Sachsen, die NordPool ASA, der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Beide Börsen fusionierten in 2002 zur EEX AG mit Sitz in Leipzig. Hauptgeschäft sind der Spot- und der Terminhandel

Sowohl der Spot- als auch der noch nicht sehr umfangreiche Terminhandel an den deutschen Strombörsen verzeichnen rasche Zuwächse. Trotzdem bestimmt der OTC-Handel noch ganz überwiegend das Marktgeschehen. Derzeitige Entwicklungsmöglichkeiten sind:

  • weiteres deutliches Anwachsen des Strombörsenhandels
  • ggf. deutliche Zunahme von Spekulanten und Arbitrageuren als Marktteilnehmern.
  • Mittelfristig bleibt jedoch der überwiegende Teil des Gesamtvolumens im Stromhandel beim OTC-Geschäft.

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