|
Durch das Zusammenwirken verschiedener Kraftwerkstypen werden diese Schwankungen ausgeglichen. Je mehr Kraftwerke an der Stromversorgung beteiligt sind, desto sicherer ist sie. Andererseits kann es nicht das Interesse der Elektrizitätsversorgungsunternehmen sein, so viele Kraftwerke wie möglich zu bauen und diese nicht gerade billigen Stromerzeuger weitgehend ungenutzt als Reserve für den Notfall vorzuhalten. Deshalb kamen die europäischen Elektrizitätsversorger auf die Idee, sich zu nationalen und internationalen Organisationen und Verbänden zusammenzuschließen, um die Versorgung mit elektrischer Energie noch sicherer, aber auch effektiver zu machen. In der Schweiz arbeiten die Übertragungsnetzbetreiber, d.h. die sieben sogenannten Überlandwerke, in der Swisssgrid, der nationalen schweizerischen Netzgesellschaft, zusammen. Zu dieser Kooperation gehört nicht allein die wechselseitige Hilfe bei Störfällen. Auch zu "normalen" Zeiten wird Strom ausgetauscht: unter anderem, um den vorhandenen Kraftwerkspark möglichst wirtschaftlich und umweltschonend zu nutzen. Mit vielen unterschiedlichen Kraftwerken und einem dichten Netz an Höchst- und Hochspannungsleitungen lässt sich nämlich ein unvorhergesehener Laststoß problemlos verkraften. |