Teilzeitarbeit

Während bis vor einigen Jahren Teilzeitarbeit meist mit schlecht qualifizierter Arbeit in Verbindung gebracht wurde, ist in der letzten Zeit die Nachfrage nach qualifizierten Teilzeitstellen stark gestiegen.

Neue Lebenskonzepte jenseits traditioneller Familienstrukturen verlangen nach neuen Arbeitsformen, die den veränderten Bedürfnissen gerecht werden. Frauen sind besser ausgebildet und wollen auch als Mütter nicht auf eine Arbeitstätigkeit verzichten. Parallel dazu suchen auch Väter immer öfter nach Möglichkeiten, ihren Teil der Familienarbeit zu leisten. Beides Faktoren, die dazu führten, dass die Nachfrage nach qualifizierten Teilzeitstellen stark gestiegen ist.

Erfreulicherweise hat die Teilzeiterwerbstätigkeit bei Männern in den letzten Jahren stetig zugenommen. Noch ist es aber so, dass mehr als 50 Prozent der Frauen und weniger als 10 Prozent der Männer Teilzeit arbeiten. Die eingeschränkten Karriere-Chancen und der Mangel an interessanten Teilzeitstellen gerade auch in Führungspositionen sind die Hauptgründe dafür.


Was versteht man unter Teilzeitarbeit?

Teilzeitarbeit hat sich als Sammelbegriff für ganz verschiedene Arbeitsformen durchgesetzt, denen allen gemeinsam ist, dass nicht ein Vollzeitpensum geleistet wird. Anders als die Temporärarbeit zeichnet sich die Teilzeitarbeit durch ein regelmässiges und auch unbefristetes Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus.


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