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Umspannwerke sind die Knotenpunkte in der Energieverteilung. Sie haben die Aufgabe, die elektrische Energie auf die für die Übertragung notwendigen unterschiedlich hohen Spannungen umzuwandeln, andererseits erfolgt von ihnen aus die Verteilung auf die weiteren Streckenabschnitte. In den meisten Fällen werden sie im Freien gebaut. Man nennt sie Freiluftanlagen. In Ballungsräumen und um das Landschaftsbild zu schonen, werden auch Innenraumanlagen gebaut. Die Größe der Umspannwerke hängt natürlich auch von der Größe der zu versorgenden Bezirke ab. Die Verbindung zwischen verschiedenen Höchst- und Hochspannungsleitungen beziehungsweise die Umwandlung zwischen den einzelnen Spannungen erfolgt in großen Freiluftumspannwerken. Die Versorgungsspannung von größeren Ortschaften oder Kleinstädten liegt im Allgemeinen bei 20 000 Volt. Die in der Nähe dieser Ortschaften beziehungsweise Städte liegenden Umspannwerke müssen daher die Spannung aus dem 110-kV-Netz auf die Versorgungsspannung von 20 kV umwandeln. Die Umwandlung auf die für die Kunden notwendige Spannung von 230/400 Volt erfolgt dann in so genannten Trafostationen. |