Windnachführung

Damit der Rotor immer in Windrichtung steht, ist eine Windrichtungsnachführung notwendig. Kleine Anlagen sind mit einem Seitenrad auf der Gondel ausgestattet. Seine Drehachse steht unter 90 Grad zur Rotorachse. Steht der Hauptrotor optimal im Wind, so steht das Seitenrad parallel zur Windrichtung und wird nicht angetrieben. Dreht sich der Wind in eine andere Richtung, so dreht sich das Seitenrad. Über eine mechanische Steuerung wird der Hauptrotor automatisch wieder in den Wind gestellt. Dass bei Sturm die Anlage nicht aus der Windrichtung gefahren werden kann, ist ein Nachteil dieser einfachen Steuerung.

Moderne Anlagen verfügen über einen Hilfsmotor. Dieser computergesteuerte Motor sorgt für die Nachführung der Rotorblätter gemäß der gemessenen Windrichtung. Bei Sturm können die Rotorblätter aus dem Wind gedreht werden, wodurch die mechanische Belastung verringert wird.


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