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Zur Zeit beträgt die einheimische Windproduktion rund sechs Millionen Kilowattstunden pro Jahr, also etwa 0,01% des schweizerischen Stromverbrauchs. Dafür bezahlt der Konsument rund doppelt so viel wie für Strom aus Schweizer Wasserkraftwerken. Der limitierende Faktor bei der einheimischen Windenergienutzung ist das eng begrenzte Ausbaupotenzial, verursacht durch das geringe Windaufkommen und die Engräumigkeit der Schweiz. Es ist fraglich, ob das von den Bundesbehörden erklärte Produktionsziel von jährlich fünfzig bis hundert Millionen Kilowattstunden Windstrom bis ins Jahr 2010 realistisch sind. - VOLLENWEIDER, JAKOB (Dr., Geschäftsführer der JUVENT SA und der Gesellschaft Mont-Soleil): Wind- und Sonnenenergie in der Schweiz am Beispiel Berner Jura. - Text (PDF-File) und Präsentationsfolien (PDF-File) / Informationstagung der SVA (Bern) am 17. Februar 2003 in Bern
Aber auch in anderen Regionen Europas sind der Windstromerzeugung Grenzen gesetzt. Die geplante Windkraft-Erzeugung in Offshore-Anlagen in der Nord- und Ostsee (von denen noch keine einzige gebaut ist) zeigt beispielsweise, dass diese elementar mit der Netzausbauentwicklung verbunden ist, um in überhaupt ins Verbundnetz einspeisen zu können und ihn in die in der Regel weit entfernten grossen Verbrauchszentren transportieren zu können. |